
Das Geschäftsumfeld wandelt sich, und mit ihm die Anforderungen an das interne Audit. Die vom Institute of Internal Auditors (IIA) am 9. Januar 2024 veröffentlichten Global Internal Audit Standards™ sind seit dem 9. Januar 2025 verbindlich und markieren einen bedeutenden Wandel im International Professional Practices Framework (IPPF).
Das neue Rahmenwerk bietet internen Auditoren weltweit eine umfassendere und praxisnähere Orientierung, indem es bisherige Leitlinien in einem klar strukturierten Regelwerk zusammenführt.
Um den Übergang zu den neuen Standards zu erleichtern, haben wir eine vierteilige Blog-Serie verfasst, die die wichtigsten Aspekte beleuchtet:
Dieser erste Teil gibt einen Überblick darüber, was interne Auditoren wissen müssen, um sich auf den Wechsel vorzubereiten.
Das IIA hat das IPPF grundlegend überarbeitet, weil die Geschäftswelt komplexer geworden ist, technologische Veränderungen schneller voranschreiten und die Erwartungen an interne Audit-Funktionen gewachsen sind.
Die neuen Global Internal Audit Standards™ verfolgen drei zentrale Ziele:
Das neue IPPF hilft internen Auditoren, ihre Arbeit an aktuellen Governance-, Risiko- und Compliance-Anforderungen auszurichten und die Profession auf künftige Herausforderungen vorzubereiten.
Konsolidierung des IPPF
Bisher bestand das IPPF aus mehreren Elementen: den Core Principles, der Definition of Internal Auditing, dem Code of Ethics und den International Standards. Diese wurden nun in einem einzigen, einheitlichen Rahmenwerk zusammengeführt.
Einführung von Topical Requirements
Die neuen Global Internal Audit Standards™ umfassen erstmals Topical Requirements, die konkrete Vorgaben für spezifische Prüfbereiche enthalten, etwa:
Mit diesen verbindlichen Leitlinien erhalten interne Auditoren klare Orientierung für anspruchsvolle und risikoreiche Bereiche.
Prinzipienbasierter Ansatz
Das Rahmenwerk enthält neben verbindlichen Elementen auch prinzipienbasierte Leitlinien. Damit können interne Auditoren ihre Arbeit am jeweiligen organisatorischen Kontext ausrichten, ohne dabei Qualität oder Konsistenz zu opfern.
Stärkerer Fokus auf Qualitätssicherung
Die Standards legen größeres Gewicht auf Qualitätssicherungs- und Verbesserungsprogramme (QAIPs). Audit-Funktionen müssen kontinuierlich nachweisen, dass sie die neuen Anforderungen erfüllen, und sich regelmäßig externen Bewertungen auf Basis des aktualisierten Rahmenwerks stellen.
Mehr Klarheit und Praxisnähe
Durch die vereinfachte Struktur entfällt unnötige Redundanz. Interne Auditoren können die Standards leichter verstehen und in ihrer täglichen Arbeit anwenden.
Bessere Vorbereitung auf neue Risiken
Die Topical Requirements rüsten interne Auditoren für aufkommende Risikothemen, darunter Datenschutz, künstliche Intelligenz und ESG-Compliance (Environmental, Social and Governance)..
Höhere Rechenschaftspflicht
Der stärkere Fokus auf QAIPs bedeutet, dass Audit-Teams ihre Konformität mit den neuen Standards bei externen Bewertungen klar nachweisen müssen.
To prepare for the upcoming changes, organizations should take the following steps:
1. Lückenanalyse durchführen
Vergleichen Sie Ihre bisherigen Audit-Praktiken mit den neuen Anforderungen und identifizieren Sie Verbesserungsbedarf. Achten Sie dabei sowohl auf die verbindlichen Vorgaben als auch auf die prinzipienbasierten Leitlinien.
2. Audit-Methodik aktualisieren
Passen Sie Ihre internen Audit-Methoden an und integrieren Sie die Topical Requirements. Wenn Ihre Organisation in einer stark regulierten Branche tätig ist, priorisieren Sie Governance- und Cyber-Sicherheits-Audits.
3.In Schulung und Weiterbildung investieren
Stellen Sie sicher, dass Ihr Audit-Team die neuen Standards und ihre Auswirkungen kennt. Workshops, IIA-Webinare und Ressourcen für Schulungen helfen dabei, das nötige Wissen aufzubauen.
4. Technologie gezielt einsetzen
Audit-Management-Systeme, Datenanalyse-Tools und KI-gestützte Risikobewertungen können die Umsetzung der neuen Standards effizienter und präziser machen.
5. Qualitätsbewertungen vorbereiten
Planen Sie externe Qualitätsbewertungen nach dem neuen Rahmenwerk. Dazu gehören die Dokumentation Ihrer Konformität, die Einführung von QAIPs und die Behebung der in der Lückenanalyse identifizierten Schwächen.
Das IIA empfiehlt Organisationen, die neuen Standards so früh wie möglich zu übernehmen. Wer sich frühzeitig anpasst, profitiert in mehrfacher Hinsicht:
Die Veröffentlichung der neuen Global Internal Audit Standards™ markiert einen Wendepunkt für das interne Audit. Wer die Änderungen annimmt, stellt seinen Mehrwert für die Organisation unter Beweis, stärkt Governance und Risikomanagement und ist für künftige Herausforderungen besser gerüstet.
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt zu handeln: Lückenanalyse durchführen, Methoden aktualisieren und in Schulungen investieren, damit Ihr Audit-Team langfristig auf Kurs bleibt.
Den zweiten Teil der Serie finden Sie hier: Topical Requirements: Mehr Einheitlichkeit im internen Audit.
1. Sind die neuen Standards verbindlich?
Yes, the mandatory elements of the framework, such as Topical Requirements, must be followed by internal auditors. However, the principles-based guidance allows for flexibility based on organizational needs.
2. Welche Auswirkungen haben die neuen Standards auf kleine und mittlere Unternehmen?
The standards are designed to be scalable, ensuring that SMEs can adopt them without significant resource constraints. The principles-based approach is particularly beneficial for smaller organizations.
3. Welche Unterstützung bietet das IIA beim Übergang?
Das IIA hat verschiedene Hilfsmittel entwickelt, darunter: